Satzung der gemeinnützigen Gesellschaft mit dem Namen

NAOMI — Ökumenische Werkstatt für Flüchtlinge in Thessaloniki“

Sat­zung als PDFDE  ||  Sat­zung als PDFGR  || ΑΝΑΚΟΙΝΩΣΗ ΓΕΜΗ 2018
§1 Bezeichnung der Gesellschaft

Hier­mit wird eine gemein­nüt­zi­ge Gesell­schaft des bür­ger­li­chen Rechts gegrün­det, die von den Arti­keln 741ff des gr. ZGB gere­gelt wird. Die Gesell­schaft (gemein­nüt­zi­ge GbR) führt den Namen: NAOMI – Οικουμενικό Εργαστήριο Προσφύγων Θεσσαλονίκης. Für die Kor­re­spon­denz des Ver­eins mit Deutsch­land wird der fol­gen­de wort-wört­lich ins Deut­sche über­setz­te Name ver­wen­det: „NAOMIÖku­me­ni­sche Werk­statt für Flücht­lin­ge Thes­sa­lo­ni­ki“, für die Kor­re­spon­denz mit wei­te­ren Län­dern wird fol­gen­der wort­wört­lich ins Eng­li­sche über­setz­te Name ver­wen­det: NAOMI Ecu­me­ni­cal Work­shop for Refu­gees Salo­ni­ca“.

§2 Sitz — Siegel
  1. Sitz der Gesell­schaft (gemein­nüt­zi­ge GbR) ist die Stadt Thes­sa­lo­ni­ki.
  2. Das Sie­gel der Gesell­schaft beschreibt einen Kreis und am Rand inner­halb des Krei­ses steht der Name der Gesell­schaft und das Logo, das eine Tau­be über dem Buch­sta­ben “I” des Wor­tes “NAOMI” dar­stellt.
§3 Zweck –Aktivitäten
Der Zweck der Gesell­schaft ist inter­kul­tu­rell, öku­me­nisch und sozi­al, bil­dend. Er besteht einer­seits im gegen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen von reli­giö­sen, kul­tu­rel­len und sprach­li­chen Ele­men­ten des Lebens von Flücht­lin­gen, Asyl­su­chen­den und Migran­ten und den Mit­glie­dern der Gesell­schaft und allen ande­ren Betei­lig­ten. Dabei sol­len gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und Ver­trau­en und die Wert­schät­zung der unter­schied­li­chen kul­tu­rel­len und reli­giö­sen Lebens­wei­sen unter allen Betei­lig­ten geför­dert wer­den.

Ande­rer­seits und im Beson­de­ren soll die sozia­le Unter­stüt­zung und Betreu­ung von Flücht­lin­gen und Asyl­su­chen­den und Migran­ten, die sich in und im Umfeld von Thes­sa­lo­ni­ki auf­hal­ten oder auf der Durch­rei­se sind, sicher­ge­stellt wer­den. Es soll mit­ge­wirkt wer­den an dem Aus- und Auf­bau einer Frie­dens­kul­tur für alle.

  1. Zweck der Gesell­schaft ist es ins­be­son­de­re: Gegen­sei­ti­ges Ken­nen­ler­nen, Wert­schät­zen und Koope­rie­ren von Ange­hö­ri­gen ver­schie­de­ner Kul­tu­ren, Reli­gio­nen und Lebens­wei­sen, von allen, die an dem NAOMI Pro­jekt betei­ligt sind, zu för­dern mit dem Ziel eines fried­li­chen Zusam­men­le­bens der Men­schen in Euro­pa.
  2. Sozia­le Unter­stüt­zung und Hil­fe bei der Ver­sor­gung und Unter­brin­gung wäh­rend der Durch­rei­se oder wäh­rend des Inte­gra­ti­ons­pro­zes­ses für Flücht­lin­ge, Asyl­be­wer­be­rIn­nen und Migran­tIn­nen zu gewähr­leis­ten. Dabei sol­len Fami­li­en mit Kin­dern und Allein­er­zie­hen­de und sons­ti­ge beson­ders Schutz­be­dürf­ti­ge im Vor­der­grund ste­hen.
  3. Die För­de­rung des Erler­nens von Fähig­kei­ten zur Her­stel­lung von u.a. Klei­dung, Schmuck, Acces­soires und hand­werk­li­chen bzw. deko­ra­ti­ven Gegen­stän­den sicher­zu­stel­len. Ziel ist es, mit­tel­fris­tig Flücht­lin­gen, Asyl­be­wer­be­rIn­nen und Migran­tIn­nen eine eige­ne Pro­duk­ti­on oder Anstel­lung zu ermög­li­chen.
  4. Das wech­sel­sei­ti­ge Ler­nen und Leh­ren von Fremd­spra­chen und ande­ren Fähig­kei­ten, wie das Erler­nen der Nut­zung von Com­pu­tern, tra­di­tio­nel­ler Kunst, Hand­ar­beit uam., mit dem Ziel eine Inte­gra­ti­on in das Berufs­le­ben und eine selb­stän­di­ge Lebens­wei­se zu för­dern.
  5. Die beson­de­re sozia­le För­de­rung und Beschäf­ti­gung weib­li­cher Flücht­lin­ge und Asyl­be­wer­be­rin­nen und Migran­tin­nen, mit dem Ziel der Bekämp­fung ihrer sozia­len und geschlechts­spe­zi­fi­schen Dis­kri­mi­nie­rung, Aus­gren­zung und Aus­beu­tung.
  6. Zusam­men­ar­beit mit Behör­den und Ein­rich­tun­gen in Grie­chen­land und im Aus­land, sowie mit Pri­vat­un­ter­neh­men, gemein­nüt­zi­gen und Nicht­re­gie­rungs-Orga­ni­sa­tio­nen (NGO´s) mit dem Ziel gemein­sa­me Pro­jek­te und Akti­vi­tä­ten für Flücht­lin­ge zu ent­wi­ckeln, aber auch ver­bes­ser­te Bedin­gun­gen für die Schaf­fung von Arbeits­plät­zen zu schaf­fen.
  7. Die Koope­ra­ti­on mit ande­ren christ­li­chen Kir­chen im In- und Aus­land, beson­ders denen, die im Öku­me­ni­schen Rat der Kir­chen in Genf oder in der KEK (Kon­fe­renz euro­päi­scher Kir­chen) ver­tre­ten sind, mit dem Ziel, eine dem öku­me­ni­schen Geist und der Über­win­dung von reli­giö­ser und aller ande­ren For­men von Dis­kri­mi­nie­rung die­nen­de Zusam­men­ar­beit zu gewähr­leis­ten. Die Gesell­schaft weiß sich ver­pflich­tet dem Kon­zi­lia­ren Pro­zess“, einem gemein­sa­men Lern­weg christ­li­cher Kir­chen zu Gerech­tig­keit, Frie­den und Bewah­rung der Schöp­fung. Jede Form von Pro­se­ly­tis­mus, Ras­sis­mus und Fun­da­men­ta­lis­mus wird abge­lehnt.
  8. Inter­ven­tio­nen bei öffent­li­chen Dienst­stel­len und Behör­den sowie bei Insti­tu­tio­nen in Grie­chen­land und im Aus­land für die För­de­rung einer Will­kom­mens­kul­tur und des fried­li­chen Zusam­men­le­bens der Men­schen in Euro­pa sind eben­falls vor­ge­se­hen.
§4 Besondere Mittel und Wege zur Zweckerreichung
Der Gesell­schafts­zweck wird ins­be­son­de­re erreicht dadurch: dass
  1. - kos­ten­lo­ser Unter­richt und Ver­mitt­lung von Fähig­kei­ten und Kennt­nis­sen, wie der Her­stel­lung von tra­di­tio­nel­len Kunst­wer­ken, Hand­ar­bei­ten, Klei­dung, Hand­wer­ken, Nut­zung von Com­pu­tern, usw. Fremd­spra­chen und inter­kul­tu­rel­len und sozia­len Kom­pe­ten­zen ange­bo­ten wird.
  2. - durch finan­zi­el­le, mate­ri­el­le und imma­te­ri­el­le  Leis­tun­gen zur teil­wei­sen oder gänz­li­chen Deckung der Kos­ten für Grund­ver­sor­gung- und Unter­brin­gung sowie der sozia­len Inte­gra­ti­on von Flücht­lin­gen und Asyl­be­wer­be­rIn­nen und Migran­ten bei­getra­gen wird;
  3. - der Ver­kauf von Hand­ar­bei­ten, Kunst­hand­wer­ken, und ande­ren Arte­fak­ten, die im Rah­men der Akti­vi­tä­ten der Gesell­schaft ange­fer­tigt wer­den, sicher­ge­stellt wird;
  4. - geeig­ne­te Räu­me für Unter­richt und Semi­na­re, Aus­bil­dung, Pro­duk­ti­on, Begeg­nun­gen und Tref­fen und ande­re Akti­vi­tä­ten der Gesell­schaft zur Ver­fü­gung gestellt wer­den.
  5. - die Infor­ma­ti­on und Auf­klä­rung über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen und Ange­bo­te in der Flücht­lings­po­li­tik in Grie­chen­land und im euro­päi­schen Aus­land erfolgt sowie Hil­fe bei der Ver­mitt­lung an ande­re zustän­di­ge Stel­len zur Wahr­neh­mung ihrer Rech­te.
  6. - die Schaf­fung eines Netz­werks mit ähn­li­chen oder ver­wand­ten Gesell­schaf­ten, Orga­ni­sa­tio­nen, Ein­rich­tun­gen und Insti­tu­tio­nen bzw. Agen­tu­ren im In- und/oder Aus­land zur Koope­ra­ti­on mit die­sen Trä­gern.
  7. - Durch eine geeig­ne­te Öffent­lich­keits­ar­beit zur Dar­stel­lung der Zie­le der Gesell­schaft und den damit zusam­men­hän­gen­den Her­aus­for­de­run­gen.
  8. - Pfle­ge von Kon­tak­ten der Gesell­schaft zu insti­tu­tio­nel­len Ein­rich­tun­gen, Trä­gern und Ver­bän­den, die im Flücht­lings­be­reich auf natio­na­ler, euro­päi­scher und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne aktiv sind. Die Gesell­schaft wird in beson­de­rer Wei­se die Zusam­men­ar­beit mit kirch­li­chen Trä­gern suchen.
  9. - die Bean­tra­gung von Mit­teln und Pro­gram­men bei den zustän­di­gen Behör­den zu Fra­gen, die die Zie­le der Gesell­schaft betref­fen ins­be­son­de­re in Zusam­men­hang mit den Belan­gen und Rech­ten der Flücht­lin­ge und Asyl­su­chen­den.
  10. - die Durch­füh­rung von Stu­di­en und Unter­su­chun­gen zu Fra­gen, die die Zie­le der Gesell­schaft betref­fen, d.h. in Zusam­men­hang mit den Belan­gen der Flücht­lin­ge und Asyl­su­chen­den ste­hen.
  11. - jedes ande­re Mit­tel oder jede Tätig­keit, die nach den gesetz­li­chen Rege­lun­gen und den Sat­zungs­vor­schrif­ten zur Errei­chung der Gesell­schafts­zie­le einen Bei­trag leis­ten kön­nen und Aus­ar­bei­tung bzw. Durch­füh­rung von natio­na­len, euro­päi­schen und inter­na­tio­na­len Pro­jek­ten oder Pro­gram­men christ­li­cher Kir­chen in Zusam­men­hang mit dem Zweck der Gesell­schaft.
§5 Dauer
Die Dau­er der Gesell­schaft ist auf unbe­stimm­te Zeit fest­ge­legt.

 

§6 Gemeinnützigkeit — Rechtspersönlichkeit der Gesellschaft
Die Gesell­schaft ist eine Gesell­schaft des bür­ger­li­chen Rechts mit gemein­nüt­zi­gem Cha­rak­ter und aus die­sen Grün­den
  1. wer­den die Mit­tel, sowie jede Art von Ein­nah­men der Gesell­schaft aus­schließ­lich zur Ver­fol­gung ihrer Zie­le bereit­ge­stellt.
  2. wird aus­ge­schlos­sen, die Gewin­ne unter den Gesell­schafts­mit­glie­dern zu ver­tei­len, sowohl wäh­rend ihrer Tätig­keit als auch im Fall einer Aus­schei­dung. Even­tu­ell resul­tie­ren­de wirt­schaft­li­che Über­schüs­se wäh­rend ihrer Tätig­keit blei­ben als Ver­mö­gen der Gesell­schaft bestehen.

 

 

§7 Kapital – Finanzielle Mittel
  1. Das Grund­ka­pi­tal der Gesell­schaft beträgt 2.000,00 Euro, das von den Grün­dern anteil­mä­ßig ein­ge­zahlt wird.
    Die Gesell­schaf­ter haf­ten in kei­ner Wei­se per­sön­lich mit mehr als ihrer ein­ge­zahl­ten Gesell­schafts­ein­la­ge gegen­über Drit­ten für Ver­pflich­tun­gen, die als Fol­ge von Gesell­schafts­ak­ti­vi­tä­ten ent­stan­den sind. Die indi­vi­du­el­len Kre­dit­ge­ber der Gesell­schaf­ter haben kein Anrecht, auf das Gesell­schafts­ver­mö­gen zuzu­grei­fen.
  2. Res­sour­cen (Mit­tel) der Gesell­schaft sind:
    (a) — Das obi­ge Grün­dungs­ka­pi­tal.
    (b) — Geld­leis­tun­gen, Bei­hil­fen, Sub­ven­tio­nen, Zuschüs­se, Spen­den von natür­li­chen Per­so­nen oder von grie­chi­schen, euro­päi­schen oder inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen, von sons­ti­gen natür­li­chen oder juris­ti­schen Per­so­nen des öffent­li­chen oder pri­va­ten Rechts in Grie­chen­land und/oder im Aus­land, des grie­chi­schen Staa­tes oder von Trä­gern der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung aller Ebe­nen, sowie Erb­schaf­ten, Ver­mächt­nis­se, Spen­den und Gel­der von aus­län­di­schen Trä­gern, von der grie­chi­schen Regie­rung und loka­len Behör­den aller Ebe­nen und Erb­schaf­ten, Ver­mächt­nis­se, Spen­den, Gel­der jed­we­der grie­chi­scher oder aus­län­di­scher natür­li­chen oder juris­ti­schen Per­son.
    © — Etwai­ge Ein­nah­men aus Akti­vi­tä­ten und Tätig­kei­ten, die der Ziel­ver­fol­gung die­nen, ins­be­son­de­re aus dem Ver­kauf der pro­du­zier­ten Hand­ar­bei­ten, Kunst­wer­ke, Schmuck­stü­cke oder etwai­ge Mit­tel durch die Teil­nah­me der Gesell­schaft an natio­na­len, euro­päi­schen oder inter­na­tio­na­len Pro­jek­ten oder Pro­gram­men, die mit den Zie­len der Gesell­schaft kom­pa­ti­bel sind.
    (d) — Jede ande­re regel­mä­ßi­ge und/oder ein­ma­li­ge Zah­lung zuguns­ten der Gesell­schaft, sowie etwai­ge Zin­sen aus Ein­la­gen bei Bank- und Kre­dit­in­sti­tu­ten.
  3. Die Gesell­schaft ist ver­pflich­tet, min­des­tens ein Bank­kon­to in einer in Grie­chen­land aner­kann­ten Bank zu eröff­nen und zu hal­ten und sie kann ent­spre­chen­de Kon­ten Aus­land eröff­nen und auf­recht­erhal­ten.
  4. - Wenn die Gesell­schaft Grund­ver­mö­gen (Immo­bi­li­en) erwer­ben möch­te, ist dafür immer ein Beschluss der Voll­ver­samm­lung not­wen­dig. Was die Nutz­nie­ßung betrifft, kann die­se kei­nes­wegs durch Betei­li­gung an einem kom­mer­zi­el­len Unter­neh­men ent­ste­hen.
§8 Mitgliedschaft
  1. Mit­glied der Gesell­schaft kann auf Antrag und nach den Bestim­mun­gen die­ser Sat­zung jede natür­li­che Per­son, ob grie­chi­scher Staats­bür­ger oder Staats­bür­ger eines EU-Staa­tes oder Staats­bür­ger eines Dritt­lan­des wer­den, sowie jede juris­ti­sche Per­son, so auch Ver­ei­ni­gun­gen von Per­so­nen (Ver­bän­de) mit Sitz in Grie­chen­land oder im Aus­land, deren Akti­vi­tä­ten aller­dings nicht­ge­gen die Zie­le der Gesell­schaft ver­sto­ßen dür­fen.
  2. Über den Auf­nah­me­an­trag einer Mit­glied­schaft ent­schei­det die Voll­ver­samm­lung. Sie ent­schei­det dar­über mit abso­lu­ter Mehr­heit ihrer sämt­li­chen Mit­glie­der (1/2 +1).

 

§9 Ehrenamtliche Mitgliedern
Die Voll­ver­samm­lung kann Per­so­nen als Ehren­mit­glie­der ernen­nen, die grie­chi­scher oder aus­län­di­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit sind und ihre Diens­te in Berei­chen anbie­ten, die mit den Zie­len der Gesell­schaft in Ver­bin­dung ste­hen und ent­we­der zu ihrer erfolg­rei­chen Zwecker­fül­lung bei­tra­gen oder ihre Diens­te bzw. eine finan­zi­el­le Unter­stüt­zung anbie­ten. Des Wei­te­ren kann die VV Per­so­nen als Ehren­mit­glie­der ernen­nen, die sich im Sin­ne der Zie­le der Gesell­schaft ver­dient gemacht haben,
§10 Mitgliederechte
  1. Ordent­li­che Mit­glie­der der Gesell­schaft sind unter­ein­an­der gleich­be­rech­tigt und haben das Recht:
    (a) - An den Voll­ver­samm­lun­gen der Gesell­schaft teil­zu­neh­men und sich zu der –TO zu äußern und ihre Stim­me zur Beschluss­fas­sung abzu­ge­ben;
    (b) - Den Vor­stand zu wäh­len (akti­ves Wahl­recht) und bei Erfül­lung der sat­zungs­ge­mä­ßen Vor­aus­set­zun­gen in den Vor­stand gewählt zu wer­den (pas­si­ves Wahl­recht);
    © — Aus­künf­te über die gesam­ten Ange­le­gen­hei­ten der Gesell­schaft ein­zu­ho­len;
    (d)- Ihre Dienst­leis­tun­gen der Gesell­schaft gegen Ent­gelt anzu­bie­ten;
    (e) – Ganz all­ge­mein jedes Recht, das sich aus den Bestim­mun­gen die­ser Sat­zung ergibt, aus­zu­üben;
  2. Ehren­mit­glie­der betei­li­gen sich an Akti­vi­tä­ten der Gesell­schaft. Sie kön­nen an ordent­li­chen oder außer­or­dent­li­chen Voll­ver­samm­lun­gen teil­neh­men und haben dort Mit­spra­che­recht, aber kein Stimm­recht und kein Recht zu wäh­len oder gewählt zu wer­den.

 

 

§11 Mitgliederpflichten
Die Mit­glie­der der Gesell­schaft sind ver­pflich­tet:
(a- die­Be­stim­mun­gen der Sat­zung zu beach­ten und­den Beschlüs­sen des­Vor­stands und­der Voll­ver­samm­lung zu fol­gen;
(b) — sich zu bemü­hen jedes Vor­ha­ben der Gesell­schaft zu unter­stüt­zen und zu ihrer Durch­füh­rung und Errei­chung der Zie­le bei­zu­tra­gen;
(c) — Eine Über­tra­gung der Gesell­schafts­an­tei­le der Mit­glie­der an Drit­te ist ver­bo­ten.
§12 Austritt der Mitglieder
Jedes Mit­glied ist berech­tigt auf sei­ne Eigen­schaft als Mit­glied zu ver­zich­ten und aus der Gesell­schaft aus­zu­tre­ten, indem es dies dem Vor­stand per ein­fa­chem schrift­li­chen Antrag mit­teilt.
§13 Ausschluss der Mitglieder
Falls ein Mit­glied oder Ehren­mit­glied gegen die Zie­le der Gesell­schaft und die Organ­be­schlüs­se ver­stößt oder Hand­lun­gen unter­nimmt, die das Anse­hen der Gesell­schaft her­ab­set­zen, kann die Voll­ver­samm­lung auf der Grund­la­ge eines Beschlus­ses, der mit abso­lu­ter Mit­glie­der­mehr­heit (1/2+1) gefasst wird, die­ses aus­schlie­ßen.
§14 Verwaltung
Ver­wal­tungs­or­ga­ne der Gesell­schaft sind die Voll­ver­samm­lung und der Vor­stand.

Voll­ver­samm­lung

  1. Die Voll­ver­samm­lung ist das obers­te Organ der Gesell­schaft und ent­schei­det über jede Fra­ge, die nicht der Zustän­dig­keit des Vor­stands obliegt.
  2. Die Voll­ver­samm­lung ist zustän­dig:
    (a) — alle zwei (2) Jah­re die Mit­glie­der des Vor­stands zu wäh­len und sei­ne Tätig­keit zu kon­trol­lie­ren.
    (b) — all­ge­mei­ne Richt­li­ni­en und die Arbeits­wei­se der Gesell­schaft fest­zu­le­gen und zwar unter dem Leit­ge­dan­ken der Ziel­ver­fol­gung, wie in der Sat­zung fest­ge­legt.
    © — Zuschüs­se, Sub­ven­tio­nen, Gel­der aus Leis­tun­gen und Spen­den von öffent­li­chen und pri­va­ten Insti­tu­tio­nen und Trä­gern aus dem In- und/oder Aus­land zu geneh­mi­gen, deren Her­kunft kennt­lich zu machen sind und die bei öffent­li­chen Trä­gern und Anstal­ten aus ent­spre­chend bekann­ten Quel­len stam­men soll­ten.
    (d) — über die Ein­stel­lung von Per­so­nal und Bera­tern für den Betrieb der Gesell­schaft zu ent­schei­den und Rech­te und Pflich­ten die­ser Mit­ar­bei­ter sowie ihre Ver­gü­tung fest­zu­le­gen.
    (e) — über Ände­run­gen der Sat­zung und die Auf­lö­sung der Gesell­schaft zu ent­schei­den, sowie jede ande­re Fra­ge, die dem Vor­stand zur Umset­zung vor­ge­legt wird.
  3. Die ordent­li­che Voll­ver­samm­lung wird durch den Vor­stand alle sechs Mona­te ein­be­ru­fen und zwar ‑wenn dies mög­lich ist — in den Mona­ten Sep­tem­ber und März eines jeden Kalen­der­jah­res. Eine außer­or­dent­li­che Voll­ver­samm­lung wird ein­be­ru­fen, wenn dies vom Vor­stand als not­wen­dig erach­tet oder dies von 1/3 der ordent­li­chen Mit­glie­der der Gesell­schaft bean­tragt wird.
  4. Die Ein­be­ru­fung, die Zeit, der Ort und die Tages­ord­nung der ordent­li­chen Voll­ver­samm­lung wer­den den Mit­glie­dern der Gesell­schaft durch Ankün­di­gun­gen und       durch jedes ande­re geeig­ne­te Mit­tel (via Post, per Ein­schrei­ben, Tele­fax, Email oder ande­re elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel) vom Vor­stand bekannt­ge­macht und zwar min­des­tens fünf­zehn (15) Tage vor­her. In der Ein­la­dung der ein­zu­be­ru­fen­den Voll­ver­samm­lung ste­hen die Tages­ord­nung, das Datum, die Uhr­zeit und der Ort der Durch­füh­rung sowie Ein­zel­hei­ten der Wie­der­ho­lung der Voll­ver­samm­lung für den Fall, dass die­se nicht beschluss­fä­hig ist. Für       außer­or­dent­li­che Voll­ver­samm­lun­gen gilt das glei­che Ver­fah­ren, es sei denn, dass es sich um eine Fra­ge han­delt, wel­che nach dem Ermes­sen des Vor­stands äußerst drin­gend erscheint, dann gilt dafür kei­ne Fris­ten­re­ge­lung.
  5. Die Voll­ver­samm­lung ist beschluss­fä­hig, wenn bei der Sit­zung       2/3 der Mit­glie­der anwe­send sind und zur Beschluss­fas­sung mit ein­fa­cher Mehr­heit der anwe­sen­den Mit­glie­der ent­schie­den wird, es sei denn, es geht um Fäl­le, bei denen die Sat­zung Ande­res vor­schreibt.
  6. Die Teil­nah­me an der Voll­ver­samm­lung wird ent­we­der per­sön­lich oder durch Online-Ver­samm­lung (unter Sky­peAnwen­dung bzw. Tele­fon­kon­fe­ren­zen) statt­fin­den und die Abstim­mung wird durch Hand­zei­chen geführt, es wer­den Sit­zungs­pro­to­kol­le in einem spe­zi­el­len Ord­ner geführt wer­den.

Der Vor­stand

  1. Der Vor­stand besteht aus min­des­tens drei Mit­glie­dern und wird von der Voll­ver­samm­lung für zwei Jah­re gewählt. Er besteht aus dem/der Vorsitzenden/GeschäftsführerIn, dem/der Schrift­füh­re­rIn und dem/der Schatz­meis­te­rin. Eine Wie­der­wahl der glei­chen Per­son in das Amt des Vor­sit­zen­den für mehr als zwei auf­ein­an­der­fol­gen­de Amts­zei­ten soll­te ver­mie­den wer­den. Die VV kann je nach Bedarf wei­te­re Mit­glie­der in den Vor­stand wäh­len.
  2. Zu den Auf­ga­ben des Vor­stands zäh­len:
    (a) — zu den ordent­li­chen und außer­or­dent­li­chen Voll­ver­samm­lun­gen ein­zu­la­den, auf den VVen Bericht zu erstat­ten und Aus­kunft über alle Fra­gen zu geben, die den Betrieb und die Ver­wal­tung der Gesell­schaft betref­fen.
    (b) — die Füh­rung der lau­fen­den Geschäf­te und Durch­füh­rung der Ver­wal­tungs­auf­ga­ben, sowie das Eigen­tum der Gesell­schaft zu ver­wal­ten und über die Mit­tel (Res­sour­cen) der Gesell­schaft zu ver­fü­gen und zwar unter den vor­ge­se­he­nen Beschrän­kun­gen der Sat­zung und dies immer unter dem Leit­ge­dan­ken der Inter­es­sen und Erfül­lung der Zie­le der Gesell­schaft.
    © — Beschlüs­se zu fas­sen zu Ver­wal­tungs­fra­gen und zu finan­zi­el­len oder juris­ti­schen Fra­gen, die die Gesell­schaft ange­hen und nicht im Zustän­dig­keits­be­reich der Voll­ver­samm­lung sind, sowie dar­über zu ent­schei­den ggf. im Namen der Gesell­schaft einen Pro­zess zu füh­ren.
    (d) — auf Vor­schlag des/der Schatzmeisters/In die Kos­ten zu geneh­mi­gen und über die Käu­fe oder Lie­fe­run­gen im Namen der Gesell­schaft Beschlüs­se zu fas­sen.

Vorsitzende/r — Geschäftsführer/in

  1. Der/die Vorsitzende/Geschäftsführer(in) ver­tritt die Gesell­schaft, unter­schreibt zusam­men mit dem/der Schrift­füh­re­rIn im Namen der Gesell­schaft gegen­über Drit­ten (natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son, oder Kör­per­schaft), öffent­li­chen Stel­len, Ver­wal­tungs­be­hör­den, Gerich­ten und ver­tritt die Gesell­schaft gericht­lich   und außer­ge­richt­lich. Die Hand­lun­gen, die im Namen und auf Rech­nung der Gesell­schaft vor­ge­nom­men wer­den, sind ver­bind­lich für die Gesell­schaft, wenn sie inner­halb des — durch die fest­ge­leg­ten Zie­le der Gesell­schaft bestehen­den — Rah­mens lie­gen.
  2. Er/Sie über­wacht und kon­trol­liert die Orga­ne der Gesell­schaft und sorgt dafür, dass die Sat­zung ange­wen­det wird.
  3. Für den Fall, dass der/die Vorsitzende/GeschäftsführerIn abwe­send oder ver­hin­dert ist, wird er/sie vom Schrift­füh­rer ver­tre­ten oder von einer ein­stim­mig vom Vor­stand bevoll­mäch­tig­ten Per­son.

Schriftführer/in

  1. Der/Die Schrift­füh­re­rIn unter­schreibt zusam­men mit dem/der Vorsitzenden/GeschäftsführerIn im Namen der Gesell­schaft gegen­über Drit­ten (natür­li­che oder juris­ti­sche Per­son, oder Kör­per­schaft), öffent­li­chen Stel­len, Ver­wal­tungs­be­hör­den, Gerich­ten und ver­tritt die Gesell­schaft gericht­lich und außer­ge­richt­lich. Er führt Pro­to­kol­le über Sit­zun­gen des Vor­stands, ver­wal­tet die Bücher und ver­wahrt das Sie­gel der Gesell­schaft. Er/Sie sorgt für die Erle­di­gung der Kor­re­spon­denz, führt den Schrift­wech­sel und macht die Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit und ver­tritt den/die Vorsitzenden/GeschäftsführerIn falls diese/r abwe­send oder ver­hin­dert ist.
  2. Für den Fall, dass der/die Schrift­füh­re­rIn abwe­send oder ver­hin­dert ist, wird er von einer Per­son ver­tre­ten, die vom Vor­stand ein­stim­mig bevoll­mäch­tigt wird.

Der /Die Schatz­meis­te­rIn

  1. Der/die Schatz­meis­te­rIn n trägt die Ver­ant­wor­tung für das Gesell­schafts­ver­mö­gen und ver­wahrt es. Er ver­wal­tet die Finan­zen der Gesell­schaft, trägt dafür per­sön­lich die Ver­ant­wor­tung und haf­tet für jed­we­de wirt­schaft­li­che Unre­gel­mä­ßig­keit.
  2. Er/Sie kas­siert Geld von jeder natür­li­chen oder juris­ti­schen Per­son des öffent­li­chen oder pri­va­ten Rechts, Kör­per­schaft, Ein­rich­tung oder öffent­li­chen Trä­ger im Inland und/oder im Aus­land, ein­schließ­lich der Staats­kas­se, Ban­ken, Kre­dit­in­sti­tu­te, Anstal­ten usw. und stellt dafür Ein­nah­me­quit­tun­gen aus.
  3. Er/Sie nimmt Zah­lun­gen vor, wobei Zah­lun­gen nicht den Betrag von 1.500 € über­schrei­ten dür­fen. Für Aus­ga­ben über 1500 Euro bedarf es der Zustim­mung des Vor­stan­des (sie­he &14 Vor­stand).
  4. Er/Sie  ver­an­lasst Ein­zah­lun­gen auf Gesell­schafts­kon­ten, die die Gesell­schaft in aner­kann­ten Kre­dit­in­sti­tu­ten (Bank) hält.
  5. Er/Sie erle­digt die gesam­te Finanz­buch­füh­rung der Gesell­schaft und trägt die aus­schließ­li­che Ver­ant­wor­tung dafür.
  6. Die VV kann pro­fes­sio­nel­le oder ehren­amt­li­che Hil­fen für den Kas­sen­wart beschlie­ßen.
§15 Geschäftsjahr
Das Geschäfts­jahr ist das Kalen­der­jahr, es beginnt am 1. Janu­ar und endet am 31. Dezem­ber eines jeden Jah­res. Das ers­te Geschäfts­jahr endet am 31. Dezem­ber 2016.

 

 

§16 Satzungsänderung – Auflösung der Gesellschaft
Die Ände­rung die­ser Sat­zung wird mit einer Mehr­heit von 2/3 der Mit­glie­der­ver­samm­lung beschlos­sen, und die Auf­lö­sung der Gesell­schaft wird mit einer Mehr­heit von 4/5 der Mit­glie­der einer Voll­ver­samm­lung vor­ge­nom­men und zwar in Fäl­len, die gesetz­lich gere­gelt sind.
Im Fal­le des Todes, des Aus­schlus­ses oder des Aus­tritts eines Gesell­schaf­ters, wird die Gesell­schaft mit den übri­gen Gesell­schaf­tern fort­ge­setzt. Nie­mand, auch nicht die Erben eines Gesell­schaf­ters erwer­ben Rech­te auf das Ver­mö­gen der Gesell­schaft.
Im Fall einer Auf­lö­sung und in Über­ein­stim­mung mit die­ser Sat­zung, wird die Gesell­schaft gemäß den Vor­schrif­ten des Arti­kels 777 gr. Zivil­ge­setz­buch unter Liqui­da­ti­on gestellt. Das beweg­li­che und unbe­weg­li­che Ver­mö­gen wird auf­grund des Beschlus­ses der Voll­ver­samm­lung mit Mehr­heit von 4/5 zur Ver­fü­gung einer ande­ren Gesell­schaft oder ent­spre­chen­den Ein­rich­tung gestellt, die einen ähn­li­chen Zweck ver­folgt, wie die Zwe­cke die­ser Gesell­schaft.
§17 Schlussbestimmung
Die   Grün­dungs­mit­glie­der, die die­se Sat­zung unter­schei­ben sind fol­gen­de:
  1. Doro­thee Vaka­lis
  2. Burk­hart Sel­lin
  3. Elke Woll­schlä­ger
  4. Anne Maria Sel­lin
  5. Augus­te-Maria Scheff­ner-Var­vares­sou
  6. Karin Vava­tza­ni­dou
  7. Marie Meihs­ner
  8. Vasi­lis Psy­chou­da­kis
  9. Ulri­ke Chris­t­idou
  10. Ingrid Kris­tal­li
  11. Ulf Möbi­us
  12. Pela­gia Pir­pi­ri

 

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