Finanzen

Nao­mi hat die Schwer­punk­te:

  • Huma­ni­tä­re Hil­fen
  • Inte­gra­ti­ons­för­dern­de Maß­nah­men

Finan­ziert wird ein 2 Jah­res­pro­gramm 2016–2018 mit die­sen Schwer­punk­ten durch die Dia­ko­ni­schen Wer­ke in Baden und Würt­tem­berg und durch die Lan­des­kir­chen im Rhein­land und Hes­sen. Finan­ziert wer­den vor allem 3 haupt­amt­li­che Stel­len und Kos­ten für Räum­lich­kei­ten, Über­set­zun­gen und Ver­wal­tung.

Sach­leis­tun­gen und finan­zi­el­le Hil­fen für schutz­be­dürf­ti­ge Flücht­lin­ge, die per­sön­lich betreut wer­den, oder Hilfs­sen­dun­gen für Camps (wie Wärm­fla­schen, Geschirr, Mate­ria­li­en für Hand­ar­bei­ten, Nah­rungs­mit­tel) wer­den über Son­der­spen­den von Pri­va­ten oder Insti­tu­tio­nen finan­ziert

Naomi

Spen­den­brief Okto­ber 2016
Huma­ni­tä­re Hil­fen für Men­schen auf der Flucht

NAOMI Thes­sa­lo­ni­ki ist eine gemein­nüt­zi­ge Gesell­schaft nach grie­chi­schem Recht. Sie leis­tet huma­ni­tä­re Hil­fen für beson­ders schutz­be­dürf­ti­ge Per­so­nen unter Flücht­lin­gen und ver­mit­telt Hilfs­gü­ter an Auf­nah­me­la­ger (wie Brenn­holz, Geschirr, Wasch­schüs­seln, Wasch­ma­schi­nen, Wärm­fla­schen). Sie wird von Dia­ko­ni­schen Wer­ken und 2 Lan­des­kir­chen geför­dert und unter­liegt dem grie­chi­schen Steu­er­amt. Die 12 Gesell­schaf­te­rIn­nen sind vor­wie­gend deutsch­spra­chi­ge Per­so­nen, die lan­ge in Grie­chen­land leben und die sich als Brü­cke zwi­schen Grie­chen­land und Deutsch­land ver­ste­hen. Das Öku­me­ni­sche Mit­ein­an­der über Gren­zen hin­weg liegt allen am Her­zen.

Das NAOMI Zen­trum mit der gut aus­ge­rüs­te­ten Näh-Werk­statt und Unter­richts­räu­men und einem Büro fin­det man im Her­zen der Stadt in einem Gebäu­de­kom­plex der Jüdi­schen Gemein­de zusam­men mit ande­ren Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, mit denen eine enge Koope­ra­ti­on besteht.

Ein Kreis von 11 Frei­wil­li­gen sorgt lie­be­voll und ver­läss­lich für Fami­li­en mit Neu­ge­bo­re­nen, für Kran­ke und Ver­wun­de­te, für chro­nisch Kran­ke und Behin­der­te. Zur­zeit wer­den 6 Fami­li­en und 4 Ein­zel­per­so­nen in Woh­nun­gen oder Hotels beher­bergt und ver­sorgt: so z.B. Shalan aus Syri­en mit sei­ner Hepa­ti­tis kran­ken Frau und einem Neu­ge­bo­re­nen, ein jun­ger Mann mit Dia­be­tes und nun auf­grund der man­geln­den Ernäh­rung im Auf­nah­me­la­ger erblin­det, H. mit einem fort­ge­schrit­te­nen Zahn­wur­zel­ab­zess und meh­re­ren chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen, eine Fami­lie mit einem trau­ma­ti­sier­ten Kind, eine allein rei­sen­de Mut­ter mit 3 klei­nen Kin­dern. Wei­te­re 7 Fami­li­en wer­den in Paten­schaf­ten beglei­tet und bei der Zah­lung von Mie­ten und Strom, medi­zi­ni­schen Aus­ga­ben und Nah­rungs­mit­teln finan­zi­ell unter­stützt. Flücht­lin­ge, die nicht in Camps leben kön­nen, erhal­ten so gut wie kei­ne offi­zi­el­le Grund­ver­sor­gung und sie wer­den nur in Not­fäl­len medi­zi­nisch ver­sorgt. Eine unse­rer Fami­li­en muss­te mit einem behin­der­ten Säug­ling in eine Spe­zi­al­kli­nik nach Athen, da konn­ten die Fahrt- und Hotel­kos­ten schnell erstat­tet wer­den. NAOMI kann oft­mals schnell und unbü­ro­kra­tisch mit Spen­den­gel­dern hel­fen, wo bei den gro­ßen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen lan­ge Antrags­we­ge sind. Des­halb wird immer wie­der auch von ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen Hil­fe bei der schnel­len Ver­sor­gung von Schutz­be­dürf­ti­gen erbe­ten.

Wir dan­ken allen, die unse­re Arbeit beglei­ten und mit­tra­gen und unse­re Mit­ar­bei­ten­den so ermu­ti­gen.

Doro­thee Vaka­lis, Pfrin i.R                                 Dr.med Ulf Möbi­us

 

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