Der Besuch der Dele­ga­ti­on der Dia­ko­ni­schen Wer­ke in NAOMI ver­lief sehr anre­gend für alle Betei­lig­ten.  Ein Abend der Begeg­nung mit ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen ende­te mit der Ein­sicht, dass der Aus­tausch wich­tig ist und die Zusam­men­ar­beit und die Abspra­chen not­wen­dig. So bie­tet die Flücht­lings­hil­fe auch ein neu­es Forum öku­me­ni­scher Koope­ra­ti­on und ein Zusam­men­rü­cken kirch­li­cher Ein­rich­tun­gen. Es waren sowohl evan­ge­li­sche als auch katho­li­sche und ortho­do­xe Ein­rich­tun­gen ver­tre­ten, aber auch Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen aus dem Bereich der NGOs essen oikopolis 016-07-004 Über allen Hilfs­ak­tio­nen stand jedoch die For­de­rung nach poli­ti­schen Lösun­gen und nach einer schnel­len Auf­nah­me von Flücht­lin­gen im Rah­men der Relo­ca­ti­on Pro­gram­me. Es kann nicht ange­hen, dass Deutsch­land sich wei­ter­hin der lega­len Auf­nah­me von Flücht­lin­gen ver­wei­gert und die zuge­sag­ten Abspra­chen nach Auf­nah­me von 16.000 Men­schen aus Grie­chen­land wis­sent­lich ver­zö­gert.

Nach dem Besuch der DW und inten­si­ven Gesprä­chen  hal­ten wir fest:

  • Die Stär­ken von NAOMI sind:

 

  1. Gute Ver­net­zung inner­halb Grie­chen­lands und über die Gren­zen nach Deutsch­land zu kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen und ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen. Hier geschieht öku­me­ni­sche Zusam­men­ar­beit inner­halb der Flücht­lings­ar­beit. Im Ver­bund kann Hil­fe effek­ti­ver ein­ge­setzt wer­den und gegen­sei­ti­ges Ken­nen­ler­nen geför­dert wer­den . NAOMI ist ein Kris­tal­li­sa­ti­ons­punkt für Ökum. Mit­ein­an­der in Grie­chen­land.
  2. Die Basis­ar­beit mit Frei­wil­li­gen aus bei­den Län­dern ist völ­ker­ver­bin­dend und gibt Ein­bli­cke in die Situa­ti­on in den jewei­li­gen  Län­dern.
  3. Es kann unbü­ro­kra­tisch und schnell in Not­fäl­len gehol­fen wer­den, z.B. bei Über­nach­tun­gen in Hotel oder medi­zin Ver­sor­gung, oder Kauf von Bril­len. Die gro­ßen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen sind oft­mals durch Büro­kra­tie gebun­den.
  4. Pro­gram­me wie das Nähen und Deutsch­un­ter­richt fül­len Lücken im Gesamt­kon­zept der Orga­ni­sa­tio­nen und för­dern die Inte­gra­ti­on und die Vor­be­rei­tung auf ein Leben in Euro­pa. .
  5. Die Zusam­men­ar­beit mit Orga­ni­sa­tio­nen wie GCR und EMT ergän­zen und pro­fes­sio­na­li­sie­ren die Frei­wil­li­gen­ar­beit.
  6. Deut­sche Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen fin­den in NAOMI Ansprech­part­ne­rIn­nen in Grie­chen­land.
  7. Die kon­kre­ten Hilfs­ak­tio­nen vor Ort und das Ver­trau­en in die Orga­ni­sa­ti­on brin­gen Spen­den­gel­der ein, der direk­te Kon­takt zu Hel­fen­den wird von Spen­de­rin­nen und Kir­chen­ge­mein­den gesucht und in NAOMI gefun­den.
  8. Fach­per­so­nal im Kreis der Gesell­schaf­te­rin­nen und Frei­wil­li­gen: 2 Medi­zi­ner, Ökum Fach­kraft, Coa­ching Fach­kraft, essen oikopolis 016-07-0043 Fach­kräf­te im Tex­til­be­reich, 3 Fach­kräf­te im Bereich Deutsch a. F., ehe­ma­li­ger EU Beam­ter, vie­le sind zwei­spra­chig deutsch und grie­chisch und ver­netzt im Land, lang­jäh­ri­ge Erfah­rung in der Arbeit mit Flücht­lin­gen.

 

essen oikopolis 016-07-004essen oikopolis 016-07-004