Bericht von einer Freiwilligen, die Patin einer allein erziehenden Mutter aus Afrika ist.

Dieses gemeinsame Wochenende mit H und ihrem einjährigen Sohn am Meer hat uns allen grossen Spass gemacht, obwohl es immer ein schwieriger Angang ist, sie zu motivieren, etwas gemeinsam zu unternehmen….Angst vor dem Unbekannten,Herausgerissen werden aus ihrem alltaeglichen Trott, Misstrauen gegenüber fremden Menschen spielen wohl dabei eine Rolle.

Aber nunmehr ueberwog grosse Freude und Dankbarkeit! Sie , die gern morgens lange schläft, sagte mir: “Das Morgenbad im Meer ist fuer mich reine Therapie “- und das war ihr auch wirklich anzusehen. Der kleine Sohn ist sowieso über jede Abwechslung, die ihn aus der engen Stadt-Wohnung rausbringt, hocherfreut und er spielte am Meer hingebungsvoll mit Kieseln und Steinen.
Am Abend hatte eine Freundin einen grossen reich gedeckten Tisch vorbereitet und wir aßen, tranken, sangen zur Gitarre, redeten in vielen verschiedenen Sprachen — H war uebergluecklich. Und wir anderen haben uns gefreut über ihre Gesellschaft und über ihre Aufgeschlossenheit. Unsere Welt war ein Stück grösser und weiter geworden. Dies werden wir natuerlich wiederholen.”

Die 5 Patenschaften die Freiwillige von NAOMI übernommen haben, sind ein wesentlicher Bestandteil der NAOMI Aktivitäten und helfen den Flüchtlings-Familien, ein eigenständiges Leben in Griechenland zu führen. Ein großer Dank gilt den 5 Frauen und ihren eigenen Familien, die ihre Arbeit mittragen. Der Einzelfall zählt!