Unse­re Tage sind so voll, dass ich kaum zum Berich­ten kom­me, hier eini­ges in Stich­wor­ten:

Versorgung von Flüchtlingen:

Brennholz wurde in das Camp nach Vagiochori geschickt. Immer noch sind nicht alle in heizbaren und menschenwürdigen Unterkünften untergebracht!

Am Donnerstag in aller Früh hat Philipp zusammen mit Ahmad als Übersetzer  einen Flüchtling aus Kiel, der seine Familie  im Camp besuchte, zum Flughafen gefahren und begleitet.

Für eine Frau mit 3 Kindern bezahlten wir die tickets, damit sie im rahmen der Familienzusammenführung schnell nach Deutschland fliegen können.

Morgen bringen wir eine 5köpfige Familie in einem Hotel unter. Die Ehefrau erwartet jeden Tag ihr Kind, die Großmutter und der Onkel sind verletzt und an den Rollstuhl gebunden. Bisher waren sie im Camp in Oraiokastro in einem notdürftigen Zelt untergebracht. eine Freiwilligen Gruppe aus Halle unterstützt uns dabei und ebenso Freunde aus Hamburg, die den minderjährigen Sohn betreuen. Ahmad übersetzt für uns.

Ein Mann wurde von Karin ins Krankenhaus begleitet, einer von Effie zum Arzt begleitet  und Katrin versorgt 2 Familien in Diavata, die im Verfahren der Familienzusammenführung stehen.

Bis das Tageszentrum von der Ökol Bewegung mit der Küche beginnt, versorgen wir unsere 4 Männer, die wir beherbergen.

Der kal­te Win­ter hat ein­ge­setzt, wir haben in Grie­chen­land nun  nachts Tem­pe­ra­tu­ren um 0 Grad,  es sind noch zu vie­le Men­schen unwür­dig und not­dürf­tig unter­ge­bracht in unge­heiz­ten Zel­ten, oft­mals mit Strom­aus­fall. Es fehlt in vie­len Camps an medi­zi­ni­schen Diens­ten rund um die Uhr. Vie­le  beson­ders schutz­be­dürf­ti­ge Men­schen konn­ten bis­her  nicht  in Woh­nun­gen oder Hotels unter­ge­bracht wer­den. Wir haben enge freund­schaft­li­che Kon­tak­te zu Flücht­lin­gen schon seit Mona­ten, und da spü­ren wir täg­lich  ihre tie­fe Ver­zweif­lung, ihre inne­re Unru­he und Zer­ris­sen­heit , ein­mal  weil die Nach­rich­ten von Freun­den und Ver­wand­ten aus ihrer Hei­mat jeden Tag neue Schre­ckens­mel­dun­gen brin­gen. Und zum ande­ren  war­ten sie selbst nun ver­geb­lich seit bald einem Jahr, dass ihnen gehol­fen wird, dass sie wie­der Hoff­nung schöp­fen können…dass es vor­wärts geht in ihrem Leben.….Warum dau­ert die Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung so lan­ge? Die mona­te­lan­ge und oft­mals jah­re­lan­ge Tren­nung ist eine kolos­sa­le Belas­tung für alle Beteiligten.…Mütter leis­ten hier Unsag­ba­res, oft­mals allein ver­ant­wort­lich für vie­le Kin­der. Eine Frau, die wir unter­stüt­zen, hat  5 Kin­der im Alter von 2 bis 10 Jah­ren.….

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Die Pro­duk­ti­on läuft an, Bestel­lun­gen kom­men, kön­nen aber noch mehr wer­den. Unser Team ist gut ein­ge­ar­bei­tet, die Schnit­te  sind alle von Son­ja erstellt, Bestell­bö­gen  lie­gen vor. Eva über­nimmt den Ver­sand. Sehr posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen erreich­ten uns aus Deutsch­land. Mie­ke Sel­lin hat auf dem Bazar des Aus­wär­ti­gen Amtes in Ber­lin ver­kauft und  ist wei­ter­hin in Ber­lin aktiv. Dan­ke Mie­ke! Dank auch an San­dra, die in Fried­richs­hain Wer­bung macht.

Fotos von unse­ren Frau­en und den Pro­duk­ten wer­den Sie bald sehen, denn der Foto­graf Chris Tour­la­kis aus Ber­lin arbei­tet an einer Prä­sen­ta­ti­on, die bald im Inter­net erschei­nen wird. Wir wer­den dar­über berich­ten.

Ein­la­dung zur Weih­nachts­fei­er von NAOMI  bit­te ankli­cken, wir erwar­ten 100 Men­schen