Eine jun­ge syri­sche Frau mit 2 Kin­dern aus dem Camp bei Trika­la kam mit Hil­fe von Akti­vis­ten nach Thes­sa­lo­ni­ki, nach­dem sie im Camp bedroht und beläs­tigt wur­de. NAOMI hat für 3 Näch­te ein Hotel bezahlt, in der Hoff­nung, dass sie bald vom UNHCR in ein Pro­gramm auf­ge­nom­men wird. Immer wie­der gibt es Geflüch­te­te, die zwi­schen­zeit­lich unver­sorgt sind und auf die Hil­fe von klei­nen Grup­pen ange­wie­sen sind. Ein Über­set­zer beglei­te­te sie in sei­ner Frei­zeit und stell­te die Kon­tak­te vor Ort her.  Dass es in den Camps beson­ders für allein rei­sen­de Frau­en gefähr­lich ist und sie viel­fäl­ti­ger Gewalt aus­ge­setzt sind, ist auch in den Berich­ten vom UNHCR immer wie­der zu lesen. NAOMI kan hier mit Not­hil­fen ein­sprin­gen auf­grund von pri­va­ten Spen­den. Vie­len Dank allen, die für NAOMI spen­den und die­se Not­hil­fen mög­lich machen!!!!

Die Zei­tungs­mel­dung, dass Deutsch­land ab dem 1.4. nur noch monat­lich 70 Per­so­nen durch Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung auf­neh­men wird, geht umher und löst gro­ße Ver­un­si­che­rung und Wut aus. Es fehlt an einer ver­läss­li­chen Stel­lung­nah­me deut­scher Stel­len zu die­ser Fra­ge. Was sagt die dt. Bot­schaft dazu?  NAOMI erhält immer wie­der Anfra­gen von kirch­li­chen Trä­gern, war­um die Rei­se nach Deutsch­land für Per­so­nen, denen Deutsch­land  eine Auf­nah­me zuge­si­chert hat, so lan­ge hin­aus­ge­scho­ben wird. Alle müs­sen aber auf eine Wei­ter­lei­tung durch die Behör­den war­ten und  kön­nen nicht selbst­stän­dig und auf eige­nen Kos­ten rei­sen. Im Groß­raum Thes­sa­lo­ni­ki allein war­ten über 8000 Per­so­nen auf Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung. Wir alle müs­sen media­len und poli­ti­schen Druck aus­üben, damit die­se Schin­de­rei end­lich auf­hört und Fami­li­en zusam­men leben kön­nen und nicht im Wahn­sinn enden .… was den­ken sich die Poli­ti­ker dabei, Men­schen so auf die War­te­bank zu ver­dam­men?