setzt sich ein, wo andere keine Ressourcen haben: 

Immer noch war­ten ca 4000 Per­so­nen dar­auf nach erfolg­ter Zustim­mung des BAMF in Nürn­berg zu ihren Fami­li­en­mit­glie­dern rei­sen zu kön­nen. Wenn dann in eini­gen Fäl­len vom Rei­se­bü­ro Hima­la­ja in Athen die Nach­richt kommt, sie kön­nen am.….nach Deutsch­land flie­gen, dann muss inner­halb weni­ger Tage das Geld für die Tickets pri­vat ein­ge­zahlt wer­den. Wel­che Fami­lie kann das auf­brin­gen, wenn sie nicht von einer Grup­pe soli­da­ri­scher Men­schen umge­ben ist? Die EU Gel­der für die Tickets wur­den schon seit Mona­ten gestri­chen.

NAOMI hat nun in den Fäl­len von 3 Fami­li­en mit ins­ge­samt 11 Per­so­nen  (Kurs­teil­neh­me­rin­nen aus den Deutsch-Kur­sen von Was­si­li­ki)  die Tickets gezahlt.  Alle Mit­glie­der sind bereits in Deutsch­land gut ange­kom­men.

Aber mit dem Zah­len der Tickets ist es oft­mals nicht getan. Und die gro­ßen Orga­ni­sa­tio­nen, die eigent­lich die­se Per­so­nen in ihrer Obhut haben, haben nicht die Kapa­zi­tä­ten für wei­te­re Beglei­tung und Vor­be­rei­tung auf die Weiterreise.….…vorher müs­sen Kof­fer erstan­den wer­den, das Gewicht der Kof­fer gewo­gen wer­den, war­me Klei­dung muss besorgt wer­den und die Moda­li­tä­ten der Ankunft in Ber­lin und der Wei­ter­rei­se geklärt wer­den. Und in einem Fall gab es einen umfang­rei­chen Aus­tausch mit den sehr enga­gier­ten und kom­pe­ten­ten Betreue­rIn­nen des  min­der­jäh­ri­gen Kin­des in Deutsch­land, das in dem letz­ten Monat sei­nen Wohn­ort gewech­selt hat­te und in ein ande­res Bun­des­land über­ge­sie­delt war in die Nähe von Ver­wand­ten. Nur durch zähe Ver­hand­lun­gen in Deutsch­land und engen Kon­takt zu den ver­ant­wort­li­chen und koope­ra­ti­ons­be­rei­ten staat­li­chen  Stel­len konn­te letzt­lich erreicht wer­den, dass die Eltern und Geschwis­ter wirk­lich mit ihrem Fami­li­en­mit­glied im Bun­des­land des jet­zi­gen Wohn­or­tes schnell ver­ei­nigt wur­den und nicht auf­grund büro­kra­ti­scher Hür­den  noch lan­ge War­te­zei­ten weit ent­fernt im ande­ren Bun­des­land  ertra­gen muss­ten. Immer wie­der gilt bei NAOMI; Der Ein­zel­fall zählt.

Paul Esser, der NAOMI Sozi­al­ar­bei­ter,  hat in allen die­sen Fäl­len  einen gro­ßen Ein­satz gezeigt und auch  die Kon­tak­te zu den Stel­len in Deutsch­land gehal­ten.  Nun lau­fen Anträ­ge an die ent­spre­chen­den Dia­ko­ni­schen Ein­rich­tun­gen auf Erstat­tung der Tickets an Nao­mi.

Seit 4 Näch­ten beher­bergt NAOMI eine 5 köp­fi­ge Fami­lie aus dem Irak im Hotel. Denn  ande­re Orga­ni­sa­tio­nen  und der UNHCR dür­fen kei­ne Per­so­nen auf­neh­men, die nicht über die offi­zi­el­len Papie­re der Asyl­be­hör­de ver­fü­gen. Aber seit Wochen ersucht die­se Fami­lie einen Ter­min bei der Asyl­be­hör­de zu bekom­men auch mit Hil­fe von Fach­or­ga­ni­sa­tio­nen, aber bis­her erfolg­los.….….