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Fotos vom Weih­nachts­ba­zar auf dem Aris­to­te­les Platz am NAOMI Stand.

Allen Freun­den und Freun­din­nen und allen Unter­stüt­zen­den  sagen wir einen herz­li­chen Dank für vie­ler­lei Hil­fen und Ermu­ti­gun­gen, beson­ders Dank in die­sen Tagen für man­che gro­ße und klei­ne Spen­de, die das NAOMI Kon­to erreich­ten.

  • NAOMI ver­sucht, in die­sen kal­ten Win­ter­ta­gen zumin­dest eini­gen Per­so­nen und Fami­li­en einen Schutz und eine Unter­kunft zu stel­len. Lei­der sind die Ver­hält­nis­se in den Camps für vie­le immer noch untrag­bar und eigent­lich ein Skan­dal. Hoch­schwan­ge­re und Behin­der­te befin­den sich noch in den Camps. Unse­re Bemü­hun­gen um Unter­brin­gun­gen und Ver­sor­gung wer­den durch Pri­vat Spen­den mög­lich und durch enge Koope­ra­ti­on mit ande­ren Volon­tä­ren klei­ner Orga­ni­sa­tio­nen. So wur­de am 18.12. eine 5 köp­fi­ge Fami­lie aus dem Camp in  Oraio­kas­tro geholt und in ein Hotel gebracht,  Bis­her war­ten wir noch dar­auf, dass der UNHCR , der für die Unter­brin­gung und Ver­tei­lung von Flücht­lin­gen zustän­dig ist, eine Unter­kunft  für sie bereit stellt.  Jeden tag war­ten wir nun auf die Geburt des Kin­des. Das ist auch auf­re­gend, weil für die Betrof­fe­nen eine Geburt in einem frem­den Land und ohne Sprach­kennt­nis­se und ohne die not­wen­di­ge Beglei­tung eine gro­ße Her­aus­for­de­rung ist. NAOMI konn­te bei einem ers­ten Besuch im Kran­ken­haus die Fami­lie per­sön­lich beglei­ten und eine Dol­met­sche­rin enga­gie­ren. Ahmad, einer unse­rer jun­gen Män­ner der eng­lisch spricht und jetzt bei Was­si­li­ki in NAOMI Deutsch lernt, beglei­tet die Fami­lie und sorgt für die Ver­net­zung. So hel­fen sich die Men­schen auch unter ein­an­der.
  •  In den nächs­ten Tagen wer­den wir in eine frei gewor­de­nen Woh­nung eine Fami­lie aus dem Camp Vagio­ch­o­ri auf­neh­men.
  • Zu Weih­nach­ten konn­ten 15 Fami­li­en aus der Werk­statt eine Weih­nachts­bei­hil­fe bekom­men.
  • Eine Fami­lie mit einem Neu­ge­bo­re­nen wur­de mit 2 Heiz­öfen ver­sorgt.
  • Flug­ti­ckets für eine Frau mit 3 klei­nen Kin­dern wer­den finan­ziert, die im Zuge der Fami­li­en­zu­sam­men­füh­rung nach Schwe­den gehen wer­den.
  • Ein jun­ger Mann mit Kriegs­ver­let­zun­gen am Bein wird von einer befreun­de­ten Grie­chin mit Shi­atsu behan­delt, kos­ten­los. Ein befreun­de­ter Arzt konn­te einen ande­ren Mann mit ortho­pä­di­schen Beschwer­den bera­ten.

Am Stand von NAOMI auf dem Weih­nachts­ba­zar war am 24.12. über Mit­tag bun­tes Trei­ben. Syri­sche Män­ner, die von NAOMI ver­sorgt wer­den, haben Fala­feln und Soya Sand­wi­ches zube­rei­tet sowie einen lecke­ren Grieß­ku­chen. Alles war frei und wur­de ver­teilt unter dem Mot­to: “Flücht­lin­ge kochen für uns”. Bald schon bil­de­te sich eine Trau­be um den Stand, vie­le waren über­rascht, dass  “man hier etwas umsonst”! bekommt. Aber so kamen wir schnell in Gesprä­che und man­che hung­ri­gen Mit­bür­ge­rin­nen konn­ten sich ein wenig stär­ken. Auch eini­ge syri­sche Fami­li­en nah­men dies als eine schö­ne Gele­gen­heit, sich zu tref­fen und  ein wenig Hei­mat zu schme­cken. Neben­bei wur­de dann auch unse­rem Ver­kaufs­stand Auf­merk­sam geschenkt und unse­re treue See­le Effie konn­te eini­ge Geschäf­te abwi­ckeln. Sie ist an jedem Tag am Stand und hat die Orga­ni­sa­ti­on fest  in ihren Hän­den. Effie ist eine grie­chi­sche Volon­tä­rin, die vom Tex­til­fach ist.  Beim Ver­kauf wird sie von unse­ren afri­ka­ni­schen Frau­en unter­stützt, die 100 Schür­zen in Fein­ar­beit her­ge­stellt hatten.….davon sind noch vie­le übrig! Der Bazar wur­de sehr schlecht von der Stadt­ver­wal­tung orga­ni­siert, ohne Wer­bung und ohne beson­de­re Anrei­ze. Die meis­ten Häus­chen wur­den gar nicht erst besetzt. So müs­sen wir selbst für Auf­merk­sam­keit sor­gen. Das Inter­es­se am NAOMI Stand ist jedoch  ermu­ti­gend, vie­le Vor­bei­kom­men­de  zei­gen sich beein­druckt. Aber bis­her war der Erlös noch sehr über­schau­bar. So müs­sen wir die­sen Auf­wand wohl auch unter  Wer­bung und Öffent­lich­keits­ar­beit ver­bu­chen und hof­fen auf spä­te­re Ein­nah­men. Heu­te am 25. und mor­gen am 26. bleibt auch der NAOMI Stand wie vie­le ande­re auf dem Markt geschlos­sen.

der Freu­den­tanz nach geta­ner erfolg­rei­cher Arbeit und vie­len schö­nen Begeg­nun­gen:

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